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Creation Spirituality – Nachhaltigkeit und Schöpfung

Kompetenzorientierte Bausteine zum Thema „Schöpfung“ für die Sek. I
Creation Spirituality – Nachhaltigkeit und Schöpfung
Creation Spirituality – Nachhaltigkeit und Schöpfung
© Barbara Blum-Heisenberg

Viele Jugendliche setzen sich nicht erst seit der Bewegung Fridays for Future für den Schutz des Klimas ein, übernehmen Verantwortung für den Umweltschutz und entwickeln eigene Ideen für ein Leben im ökologischen Gleichgewicht. Dabei ist es nicht immer leicht, gegen den Strom zu schwimmen und einer vom Nützlichkeitsdenken und Bequemlichkeit geprägten öffentlichen Meinung entgegenzutreten. Der Religionsunterricht kann die Jugendlichen für eine ökologische Haltung sensibilisieren, denn erst, wenn die persönliche Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung von den Schülerinnen und Schülern erkannt wird, kann ökologisches Engagement entstehen, das aus Überzeugung „alte“ Gewohnheiten und schlechte Verhaltensweisen einschränkt. Der Religionsunterricht kann aber auch helfen, Schöpfungsverantwortung noch einmal tiefer zu verankern. So entfaltet Papst Franziskus in seiner Enzyklika „Laudato si“ eine ganzheitliche Sicht. Der Grundgedanke: Schöpfung hat mit einem Plan der Liebe Gottes zu tun. Alles ist mit allem verbunden; es braucht daher eine universale Solidarität. Auf der Dankbarkeit für alles Geschenkte gründet sich ein achtsamer, liebevoller und bescheidener Lebensstil. Er trägt dazu bei, „unser gemeinsames Haus“ zu schützen und zu bewahren, und führt zu einem erfüllten Leben.

Zu Beginn der Online-Fortbildung findet ein Besuch der virtuellen Ausstellung zum Bildzyklus „Creation Spirituality“ der Schweizer Künstlerin Barbara Blum-Heisenberg statt. „Dabei zeigen die Naturwissenschaften Gesetzmäßigkeiten im Naturgeschehen auf, die Gotteserzählungen geben dem Ganzen einen Sinn“, so die Künstlerin und Tochter des Physikers und Nobelpreisträgers Werner Heisenberg. Die Bilder von Barabara Blum-Heisenberg bieten eine Art Gesamtschau von dem, was wir heute zu jedem entsprechenden Schöpfungstag wissen und wahrnehmen können. Wissen und Glauben: „Dabei übersehen wir allerdings gern, dass für beide Bereiche die gleiche Grundvoraussetzung gilt, nämlich ein offener Geist, ein Suchen und Einlassen und ein mutiges Betreten neuer Bereiche“, so die promovierte Neurobiologin und ehemalige Nonne Dr. Joanna Maria Otto, die im anschließenden Vortrag und Gespräch neue Perspektiven eröffnet. Im Anschluss stehen verschiedene Bausteine für rund 12 bis 14 Doppelstunden im Fokus, die im Zusammenhang für eine religionspädagogische Handreichung für den Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt von einem katholisch-evangelischem Autorenduo erarbeitet wurden: Deutung von Mythen des Anfangs, Grundaussagen des biblischen Schöpfungshymnus und des naturwissenschaftlichen Weltbilds, Aussagen der katholischen und evangelischen Kirche, Möglichkeiten eines verantwortungsvollen Umgangs mit der Schöpfung.

Termin:                                   
Freitag, 11. Juni 2021 von 14.30 bis ca. 17.00 Uhr

Online-Fortbildung:              
Zugang erfolgt nach Anmeldung

Leitung:                                  
Dr. Katharina Sauer, Amt für Katholische Religionspädagogik,
56410 Montabaur

Referenten/ Referentin:    
Andreas Thelen-Eiselen, Bistum Limburg, Dez. Schule und Bildung

Ekkehard Lagoda, Pfarrer und Schulreferent des Gemeinsamen Schulreferates der
Ev. Kirchenkreise an Nahe und Glan, Obere Nahe, Simmern-Trabach und Trier

Dr. Joanna Maria Otto, promovierte Neurobiologin und
ehemalige kontemplative Nonne des Dominikaner-Ordens, Autorin

Teilnehmer*innen:           
Lehrer*innen Sek I, Sek II und Berufsbildende Schulen

Anmeldung:                        
Amt für Katholische Religionspädagogik Westerwald/Rhein-Lahn

Anmeldeschluss:                
07.06.2021

Die Veranstaltung wurde in Hessen unter der LA-Nr. 02102014 akkreditiert

Anmeldungen

Amt für kath. Religionspädagogik Westerwald/Rhein-Lahn

Tel.: 02602/68 02-22

mailto:relpaed.montabaur@bistumbistumlimburglimburg.de

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Anbieter:

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