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Online-Zeitzeugenbegegnung

Online-Zeitzeugenbegegnung
Online-Zeitzeugenbegegnung
© Christian Sorb, pixabay

„Erwäget die Jahre vergangener Generationen.“ SEFER DEWARIM/ BUCH DEUTERONOMIUM 32,7

Online-Zeitzeugenbegegnungen mit Shoah-Überlebenden und Opfern der NS-Diktatur vom 29. November – 3.Dezember 2021 für Schulen im Gebiet des Bistums Limburg

Der Ausgangspunkt
Angesichts der Pandemie-Lage wird – in Ab- und Rücksprache mit unseren Kooperationspartnern – auch das zweite präsentisch in Hofheim geplante Zeitzeugenprojekt nur online stattfinden.
Wichtig war uns, dass diese Begegnungen stattfinden werden – in einer Zeit, in der die letzten Zeugen der „furchtbaren Jahre 33-45“ sterben und antisemitische, menschenverachtende und rassistische Äußerungen und Haltungen auftreten.

Das Konzept
Seit 19 Jahren kommen Menschen, die die Grauen von Konzentrations-, Arbeitslagern und Ghettos unmittelbar erlebten, in das Bistum Limburg. Sie kommen aus Polen, Belgien oder Tschechien und erzählen in Schulen von ihren Erfahrungen in der „dunklen Zeit“. Sie stehen für Fragen von Schüler*innen und Austausch zur Verfügung. Seit 2018 finden diese Begegnungen an einem zentralen Ort statt, zu dem die beteiligten Schulklassen und Lerngruppen kommen. Im Juni/Juli 2021 gab es erstmals reine online-Begegnungen mit Schulen, die auf große Resonanz stießen. Auch hier entstanden Kommunikation und Nähe. Das wird im November / Dezember ebenfalls der Fall sein. Die teilnehmenden Schüler*innen sind i.d.R. mindestens 15 Jahre alt (ab 9.Klasse).

Die Umsetzung
An den fünf Schultagen vom 29.11. – 3.12.2021 werden von 10:00 – 11:30 Uhr jeweils ein Zeitzeuge von den „furchtbaren Jahre 33-45“ vor angemeldeten Lerngruppen und Schulklassen Zeugnis ablegen. Online heißt i.d.R. mit dem Videokonferenzsystem ZOOM. Dieses macht das simultane Dolmetschen durch polnische Dolmetscherinnen möglich. Möglicherweise benötigen teilnehmende Schulen hierzu eigene Zugänge unabhängig vom Schulnetz. Das lässt sich bilateral klären.
Pro Vormittag kann die Zahl der teilnehmenden Schüler*innen bis zu 150 sein.
Eventuell wird je nach Pandemielage wie im Sommer 2021 eine Moderation an einer Schule vor Ort (wahrscheinlich durch Dr. Marc Fachinger) möglich sein.

Die Zeitzeuginnen
Unser Kooperationspartner, das Maximilian-Kolbe-Werk in Freiburg, wird uns Anfang November konkret sagen können, welche Zeitzeuginnen und Zeitzeugen bei den Online-Begegnungen dabei sein werden. Bislang waren in den letzten Jahren Zeitzeuginnen dabei wie Krystyna Budnicka, Anna Janowska-Cioncka, Michaela Vidlakova oder Henriette Kretz. Über diese vier finden sich leicht Informationen über online-Recherchen, um einen Eindruck zu bekommen. Wir stehen aber auch mit anderen Kooperationspartnern im Austausch.

Anmeldung per Email
Die Anmeldung zu einzelnen Tagen der Zeitzeugenwoche ist ab sofort möglich bis zum Freitag, 29. Oktober und erfolgt per Email an zeitzeugen@bistumlimburg.de
mit Angabe der teilnehmenden Schule der Klasse/Lerngruppe (Anzahl der Schüler*innen) der verantwortlichen Lehrperson (wenn möglich auch mit Mobil-Kontakt) des Tags (evtl. Ausweich-Tag)
Rückmeldungen / Nachfragen
Die Bestätigungen der verbindlichen Anmeldung für einen Tag werden ab 3. November per Email an die Schulen verschickt. Rückfragen oder weitere Nachfragen können gerne per Email über zeitzeugen@bistumlimburg.de oder telefonisch über die Nummer 0170 – 2840916 (Marc Fachinger, Projekt „Zeitzeugen“) gestellt werden.

Verantwortlich
Dr. Marc Fachinger, Projekt „Zeitzeugen“ im Bistum Limburg.
Email: zeitzeugen@bistumlimburg.de
Mobil: 0170 – 2840916
in Zusammenarbeit mit Mitgliedern von Pax Christi, Rhein-Main.

Weitere Informationen finden sich hier: https://zeitzeugen.bistumlimburg.de/ 

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Bistum Limburg

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