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Texte im Überfluss

Texte im Überfluss
Texte im Überfluss
© Paulgert Jesberg

Sonntag, 14.11.2021, 16:30 bis 18:30 Uhr

Judentum und Christentum leben mit Texten, die immer wieder neu und in ihrer Zeit gelesen und ausgelegt werden.
Es entsteht eine große Vielfalt und ein Überfluss an Text und Interpretation – und das Judentum hat eine besondere Tradition der gleichzeitigen Bewahrung der Vielfalt der Stimmen.

Erinnern ist ein zentrales Merkmal des Judentums. Allein in der hebräischen Bibel kommt der Wortstamm „sachar“ (erinnern) 169 Mal in verschiedenen grammatikalischen Formen vor. Infolge der Zerstörung des Zweiten Tempels im Jahr 70 hatte das Judentum keinen institutionellen Rahmen mehr, so dass das Erinnern seitdem die Grundlage des täglichen jüdischen Lebens bildet.
Doch wie können wir „erinnern“ überhaupt definieren?
Geht es im Judentum tatsächlich um Glaubensüberzeugungen oder vielmehr um konkrete alltägliche Handlungen?
Woran genau erinnert man sich im Judentum?

Um diese und weitere (ihre) Fragen wird es bei unserer Veranstaltung gehen.

Referent:      Mark Krasnov, Studienrat Diltheyschule Wiesbaden für die Fächer Jüdische Religion, Hebräisch, Spanisch und Informatik
Zielgruppe:   alle Interessierte
Ort:                Jüdische Gemeinde Wiesbaden, Friedrichstraße 33, 65185 Wiesbaden
Anmeldung: bis 1. November über die Jüdische Gemeinde: 0611 933 303-0 oder lehrhaus@jg-wi.de

 

Eine Kooperationsveranstaltung mit:

Jüdische Gemeinde Wiesbaden, Aktives Museum Spiegelgasse, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Evangelisches Pfarramt für Ökumene Wiesbaden, Evangelische Stadtakademie Wiesbaden, Katholische Erwachsenenbildung Wiesbaden, Katholische Kirche Wiesbaden und Volkshochschule Wiesbaden

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Bistum Limburg

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